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Online Lexikon zum Autokauf
Wir möchten Ihnen mit diesem Lexikon zum Online Fahrzeugkauf eine Hilfestellung geben, damit Sie von der Vielzahl an Bezeichnungen und Abkürzungen nicht gleich erschlagen werden. Sollten wir eine wichtige Erläuterung vergessen haben, rufen Sie uns einfach an.
Suchen Sie einfach nach dem gewünschten Begriff über die Text-Suchfunktion Ihres Browsers (Strg+F).
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Fachbegriffe im Automobilhandel |
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Abgasrückführung |
Nochmaliges Verbrennen eines Teils der
Abgase. Der dadurch erreichte höhere Anteil an Inertgasen senkt die Verbrennungstemperatur
und damit die NOx-Emissionen. |
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Airbag |
"Luftsack", Der Airbag wird ausschließlich bei einer
Frontalkollision (+/- 30 Grad von der Fahrzeuglängsachse) vor dem Fahrer
und ggf. auch vor dem Beifahrer aufgeblasen. Zur Auslösung muss eine entsprechend
hohe Auslöseverzögerung erreicht werden. Diese Verzögerung wird über Auslösesensoren
erfasst und von einem Steuergerät ausgewertet. Ist die Auslöseverzögerung
groß genug, wird der Airbag ausgelöst. Der Füllvorgang dauert nur ca. 30
ms. Auch SRS (Supplemental Resraint System). |
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Allbank (ehem.) |
Unser Finanzierungs- und Leasingpartner. Auf Wunsch des Käufers kann das erworbene Neufahrzeug
direkt über uns finanziert oder geleast werden. Konditionen ab
1,99% p.a. je nach Laufzeit der Finanzierung. Firmiert jetzt unter GE Money
Bank. |
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Autogas (LPG) |
Autogas wird auch als LPG oder Flüssiggas bezeichnet. Nur für Ottomotoren geeignet, dabei für jeden
Hubraum, jede Leistung und für Fahrzeuge mit bis zu acht Zylindern verwendbar.
Nicht zu verwechseln mit Erdgas. Die Leistung eines Motors wird durch Autogas oder Flüssiggas nicht verringert, kann aber
geringfügig sogar vergrößert werden. Bei einer Umrüstung erhält
das Fahrzeug einen Flüssiggastank, einen Verdampfer, die Steuerelektronik,
ein Absperrventil und eine Gas-Einspritzdüse. Damit stets eine Rückstandsfreie
Verbindung möglich ist, wird mit der Steuerelektronik jederzeit die Gasmenge
an die Motordrehzahl und den Lastzustand des Motors angepasst. Durch einen
Umschalter im Armaturenbrett ist selbst während der Fahrt das Umschalten
von Benzin und Gas möglich. Die Autogas Anlagen werden bivalent betrieben. Ein bivalentes Fahrzeug kann sowohl mit Benzin als
auch mit Autogas oder Flüssiggas betrieben werden. Dadurch wird die Reichweite des Fahrzeuges
um mehr als das doppelte vergrößert werden können. |
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B-Säule |
Die B-Säule ist die Verbindung zwischen
Fahrzeugboden und Fahrzeugdach in der Mitte der Fahrgastzelle, also gleich
hinter der Fahrertür. (Bei Coupes fehlt diese zuweilen.) Zur Orientierung:
Die A-Säule bezeichnet im Kraftfahrzeugbau die Verbindung zwischen Fahrzeugdach
und Motorhaube. Die C-Säule ist die Verbindung zwischen Fahrzeugdach und
Kotflügeln oder Kofferraumdeckel am Fahrzeugheck. Bei Vans werden oftmals
die Scheiben ab der B-Säule getönt. |
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Bestellfahrzeug |
Bezeichnung für ein Fahrzeug, daß weder
auf dem Hof des Händlers, noch zentral über ein Fahrzeuglager
kurzfristig abrufbar ist, also beim Hersteller ab Werk bestellt werden muß.
Die meisten EU-Import Autohändler bieten ausschließlich Bestellfahrzeuge
an. Die Lieferzeit ist bei seriöser Abwicklung durchaus kalkulierbar,
da die deutschen Hersteller beispielsweise klare Planungen für die
Fahrzeugproduktion an die Vertragshändler weitergeben. Die Lieferfrist
für ein Bestellfahrzeug liegt in der Regel zwischen 8 und 10 Wochen
ab Bestellung. |
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Bi-Valenter Flüssiggasantrieb (LPG, Autogas) |
Ein bivalentes Fahrzeug kann sowohl mit Benzin als
auch mit Flüssiggas betrieben werden. Dadurch wird die Reichweite des Fahrzeuges
um mehr als das doppelte vergrößert werden können. Das System ist für jeden
Hubraum, jede Leistung und für Fahrzeuge mit bis zu acht Zylindern verwendbar.
Die Leistung eines Motors wird durch Flüssiggas nicht verringert, kann aber
geringfügig sogar vergrößert werden. Bei einer Umrüstung erhält
das Fahrzeug einen Flüssiggastank (65 L), einen Verdampfer, die Steuerelektronik,
ein Absperrventil und eine Gas-Einspritzdüse. Damit stets eine Rückstandsfreie
Verbindung möglich ist, wird mit der Steuerelektronik jederzeit die Gasmenge
an die Motordrehzahl und den Lastzustand des Motors angepasst. Durch einen
Umschalter im Armaturenbrett ist selbst während der Fahrt das Umschalten
von Benzin und Gas möglich. |
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Bi-Xenon-Licht |
Beim Bi-Xenon-Licht erzeugt ein Lichtbogen anstelle
einer Glühwendel ein intensives Licht. Dies bedeutet eine wesentlich hellere
Ausleuchtung des Seiten- und Vorfelds. Das Bi-Xenon-Licht für die Abblendscheinwerfer
verfügt über eine höhere Lebensdauer als konventionelle Lichtsysteme. |
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Bluetooth |
Globaler, offener Funkübertragungsstandard, der
das freie ISM-Frequenzband bei 2,4 GHz nutzt. Bandbreite 1 MBit; Nutzdatenrate
max. 768 KBit/sec.; Reichweite 30-100 Meter. Diese Übertragungstechnik
findet im Fahrzeugbereich z.B. bei Mobiltelefonen und Freisprecheinrichtungen
ihren Einsatz. Bluetooth basierte Telefonfreisprecheinrichtungen stellen
automatisch eine Funkverbindung zwischen Mobiltelefon und Fahrzeuganlage
her, sobald sich das Mobiltelefon im Fahrzeug befindet. Eine physische Verbindung
des Mobiltelefons mit der Freisprechanlage (Cradle, telefonspezifische Ladeschale)
ist nicht mehr nötig. |
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Bordcomputer |
Der Bordcomputer liefert dem Fahrer
ständig Informationen, die elektronisch zur Verfügung stehen (wie Durchschnittsverbrauch,
Reichweite, Distanz zum Ziel und voraussichtliche Ankunftszeit). Alle Informationen
können jederzeit während der Fahrt über ein Bedienelement abgerufen werden
und werden über ein Display angezeigt. |
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CARoLeasing |
Ihr Finanzierungs- und Leasingpartner. Auf Wunsch des Käufers kann das erworbene Neufahrzeug
direkt über uns finanziert oder geleast werden. |
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Climatic (VW) |
Die Klimaanlage (Climatic) besteht im
Wesentlichen aus Kältesystem, Heizung, Feuchtigkeitsregler und Gebläseeinheit.
Sie ergänzt das Heizungs- und Lüftungssystem in einem Fahrzeug. Im Gegensatz
zu einer Klimaautomatik (Climatronic) hält die Klimaanlage mit manueller
Temperaturregelung stets die vom Fahrer eingestellte Gebläselufttemperatur
und Gebläsestufe. Sie regelt neben der Temperatur auch die Luftzirkulation,
-feuchtigkeit und -reinigung. Zur Kühlung der Luft wird nach dem Prinzip
einer Wärmepumpe gearbeitet. Die erhitzte Innenluft wird durch das Gebläse
in einen Verdampfer geführt, wo sie ihre Wärme abgibt. Dabei verdampft das
Kältemittel, kühlt und trocknet die Luft, die wieder in den Innenraum geblasen
wird. |
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Dieselpartikelfilter |
Partikelemissionen, Partikel im Abgas
von Dieselfahrzeugen bestehen aus einem Kern von reinem Kohlenstoff, an
den Wasser, Sulfate und sonstige im Spurenbereich vorkommende Stoffe angelagert
sind. Sie stehen im Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein. Fahrzeughersteller
bieten inzwischen sog. Dieselpartikelfilter für die meisten modernen
Dieselmotoren an, um diese Emissionen zu filtern. |
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Doppelkarte |
Die Doppelkarte (ehem.), jetzt "Versicherungsbescheinigung"
gibt Aufschluss darüber, bei welcher Versicherung ein Kraftfahrzeug haftpflichtversichert
ist. Ohne diese Bescheinigung kann keine Zulassung erfolgen (BRD). |
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Easy-Entry (Audi, VW) |
Mit easy entry ist das besonders leichte
Einsteigen über der sehr weit nach vorn geklappten Vordersitzlehne des komplett
nach vorne schwenkenden Sitzes in den Fond möglich. Audi und VW nutzen diese
intelligente Konstruktion in dreitürigen Modellen. Beim Betätigen der easy
entry-Funktion wird nicht nur das Einsteigen erleichtert, auch die zuvor
eingestellte Sitzposition bleibt erhalten. Der Fahrer kann zudem über einen
zusätzlichen Hebel die easy entry-Funktion beim Beifahrersitz betätigen. |
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Erdgas (CNG) |
Da Erdgas im Vergleich zu herkömmlichem
Benzin bei der Verbrennung deutlich weniger Schadstoffe freisetzt, wird
es zunehmend als alternativer Kraftstoff verwendet. Vorwiegend aus Methan
und geringen Mengen Ethan, Propan und Butan bestehendes Gemisch von leicht
entzündlichen Kohlenwasserstoffen, das häufig in Gegenden mit Erdölvorkommen
unter Druck der Erde entströmt. |
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EU-Import Fahrzeug |
Neufahrzeug, das für den Vertrieb in einem
EU-Land (außer Deutschland) produziert wurde. In der Regel spricht
man von einen EU-Import-Fahrzeug, wenn das für den nicht-deutschen
Markt hergestellte Fahrzeug nach Deutschland importiert wird. Zu beachten
ist vor allem, daß Fahrzeugbezeichnungen und Serienausstattungen der
Fahrzeuge in anderen Ländern von denen für den deutschen Markt
produzierten Fahrzeugen abweichen können. |
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Fahrzeugfinanzierung |
Der Käufer finanziert sein Auto
mit Ratenzahlungen. Meist ist eine Anzahlung von 10 – 20 Prozent des Kaufpreises
fällig, und nach einer vereinbarten Zahl von monatlichen Raten gehört das
Auto dem Käufer. |
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Fahrzeugleasing |
Bezeichnet wird damit die zeitlich befristete
Nutzung oder Gebrauchsüberlassung von Wirtschaftsgütern gegen Entgelt. Seit
mehr als 30 Jahren wird Autoleasing in der Bundesrepublik angeboten. In
diesem Zeitraum hat es sich als Alternative zur klassischen Finanzierung
dynamisch weiterentwickelt. Der Vorteil beim Fahrzeugleasing liegt darin,
dass Sie nicht den vollen Kaufpreis zahlen, sondern nur die Differenz zwischen
Anschaffungspreis und voraussichtlichem Gebrauchtwagenwert einschließlich
Zinsen. Ferner ist die Mehrwertsteuer nur auf die Leasingbeträge und die
Sonderzahlung zu entrichten. Die Mehrwertsteuer auf den Restwert zahlen
Sie als Leasingnehmer nicht. |
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Funk-ZV |
Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung. Die Zentralverriegelung
wird mittels einer Fernbedienung betätigt. |
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GE Money Bank |
Unser Finanzierungs- und Leasingpartner. Vormals Allbank. Auf Wunsch des Käufers kann das erworbene
Neufahrzeug direkt über uns finanziert oder geleast werden. Konditionen
ab 1,99% p.a. je nach Laufzeit der Finanzierung. |
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Garantieverlängerung |
Neuwagenanschlußgarantie, die nach Ablauf
der Werksgarantie zusätzlich für 12 oder 24 Monate bestellt werden
kann. Diese Garantieverlängerung muß bei Kauf des Neufahrzeugs
abgeschlossen bzw. bestellt werden. Bietet den Vorteil, das Risiko für
Reparaturen am Neufahrzeug minimal zu halten oder ggf. das Fahrzeug noch
mit Garantie weiterveräußern zu können. |
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Hybridantrieb |
Zwei Antriebsprinzipien - etwa Diesel- und Elektromotor;
die sich einander hinsichtlich Schadstoffminimierung und Reichweite ergänzen. |
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Katalysator |
Ein Katalysator beschleunigt chemische Reaktionen,
ohne sich selbst dabei zu verbrauchen. Der bei benzinbetriebenen Pkw eingesetzte
Katalysator verwendet als aktive Beschichtung Edelmetalle wie Platin, Rhodium
und zum Teil auch Palladium. Er ist in der Lage, alle drei gesetzlich limitierten
Abgaskomponenten (drei Wege) Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoff und Stickoxide
mit einem Wirkungsgrad von über 90 Prozent abzubauen, wenn der Motor mit
einem optimalen Luft-Kraftstoff-Verhältnis betrieben wird, wofür die Lambda-Sonde
sorgt. Oxidationskatalysator |
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Klimaanlage, manuell |
Die Klimaanlage besteht im Wesentlichen
aus Kältesystem, Heizung, Feuchtigkeitsregler und Gebläseeinheit. Sie ergänzt
das Heizungs- und Lüftungssystem in einem Fahrzeug. Im Gegensatz zu einer
Klimaautomatik (Climatronic) hält die Klimaanlage mit manueller Temperaturregelung
stets die vom Fahrer eingestellte Gebläselufttemperatur und Gebläsestufe.
Sie regelt neben der Temperatur auch die Luftzirkulation, -feuchtigkeit
und -reinigung. Zur Kühlung der Luft wird nach dem Prinzip einer Wärmepumpe
gearbeitet. Die erhitzte Innenluft wird durch das Gebläse in einen Verdampfer
geführt, wo sie ihre Wärme abgibt. Dabei verdampft das Kältemittel, kühlt
und trocknet die Luft, die wieder in den Innenraum geblasen wird. |
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Klimaautomatik, Climatronic |
Die Klimaautomatik hält die manuell eingestellte
Fahrzeug-Innentemperatur unter Berücksichtigung des Sonnenstands auf dem
gewünschtem Niveau. Dadurch fördert sie das Wohlbefinden der Insassen. Zudem
verhindert die Klimaanlage aufgrund ihrer entfeuchtenden Wirkung das Beschlagen
der Scheiben zu jeder Jahreszeit. Die vom Fahrer gewünschte Temperatur und
Gebläseintensität werden beim Ausschalten der Zündung (bei vielen Modellen
von Audi) als individuelles Nutzerprofil im jeweiligen Zündschlüssel gespeichert. |
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Komfortklimaautomatik (Audi) |
Zusätzlich zu den Funktionen der Klimaautomatik
können bei der Komfortklimaautomatik für Fahrer und Beifahrer separate Einstellungen
gewählt werden. Ein zusätzlicher Luftgütesensor erkennt gegebenenfalls erhöhte
Schadstoffkonzentrationen in der Außenluft und schaltet dann ggf. die Komfortklimaautomatik
auf Umluftbetrieb. |
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Kraftstoffverbrauch |
Kraftstoffverbrauch ist der Verbrauch
von Kraftstoff zur Erzielung eines Nutzens, sei es einer Transportleistung,
der Deckung von Wärmebedarf o.ä.. Für Fahrzeuge wird der Kraftstoffverbrauch
in der Regel in Liter pro 100 km (nach DIN) angegeben. In angelsächsischen
Ländern wird noch vielfach die Ergiebigkeit als mögliche Fahrstrecke je
Gallone Treibstoff zu "Meilen je Gallone" (mi/gal oder Miles per gallon,
abgekürzt MPG) angegeben. |
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Kurzzulassung |
Es ist ein gängiger Vorgang, daß Fahrzeughersteller
und -importeure von Markenfahrzeugen bestimmte Fahrzeugmodelle in größeren
Stückzahlen zumeist gegen Monatsende in Anlehnung an jüngste Regelungen
für 30 Tage bei der Straßenverkehrsbehörde zulassen oder jemanden damit
beauftragen, um bestimmte Effekte in der amtlichen Zulassungsstatistik herbeizuführen.
Diese Fahrzeuge mit "Kurzzulassung" sind faktisch Neufahrzeuge mit 0 KM
Laufleistung. Da sie durch Eintrag im Fahrzeugbrief nicht mehr ganz jungfräulich
sind, werden sie oft mit erheblichen Nachlässen angeboten, sind aber nicht
gefahren. |
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Lagerfahrzeug |
Bezeichnung für ein Fahrzeug, daß
auf dem Hof des Händlers oder in einen kurzfristig verfügbaren
Zentrallager abrufbar ist, also ein Fahrzeug, das nicht extra beim Hersteller
ab Werk bestellt werden muß. Der Vorteil liegt in der kurzfristigen
Verfügbarkeit. |
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Lambda (l)-Sonde |
Sensor im Abgasrohr zwischen Motor und Dreiwegekatalysator
zur Sicherstellung der optimalen Luft-Kraftstoff-Zufuhr. |
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Leasing |
Bezeichnet wird damit die zeitlich befristete
Nutzung oder Gebrauchsüberlassung von Wirtschaftsgütern gegen Entgelt. Seit
mehr als 30 Jahren wird Leasing für Fahrzeuge in der Bundesrepublik
angeboten. In diesem Zeitraum hat es sich als Alternative zur klassischen
Finanzierung dynamisch weiterentwickelt. Der Vorteil beim Leasing liegt
darin, dass Sie nicht den vollen Kaufpreis zahlen, sondern nur die Differenz
zwischen Anschaffungspreis und voraussichtlichem Gebrauchtwagenwert einschließlich
Zinsen. Ferner ist die Mehrwertsteuer nur auf die Leasingbeträge und die
Sonderzahlung zu entrichten. Die Mehrwertsteuer auf den Restwert zahlen
Sie als Leasingnehmer nicht. Siehe auch www.carleasing.de |
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Lichtsensor |
Der Lichtsensor an der Frontscheibe
gehört zu den modernen Ausstattungsoptionen, mit dessen Hilfe sich
die Scheinwerfer und Rückleuchten bei Dunkelheit selbsttätig einschalten. |
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LongLife-Motoröl |
Von Volkswagen neuentwickelter Motorenschmierstoff,
der doppelt so lange wie bisher alterungs- und hochtemperaturstabil bleibt. |
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McPherson- Federbeine |
McPherson-Federbeine bedeuten eine bestimmte Form
der Einzelradaufhängung an der Vorderachse eines Fahrzeugs. Die McPherson-Federbeine
übernehmen die Aufgabe der Radführung und der Federung. Die Vorteile dieses
Systems ist die Bauart, die Platz spart und die ungefederte Masse gering
hält. |
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Mini-Van |
Pkw-ähnliche Grossraumlimousine mit hohem Dach.
Z.B. Mercedes A-Klasse, VW Golf Plus, Renault Scenic |
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Multitronic |
CVT-Getriebe (Continuously Variable Transmission)
aber mit Laschenkette statt Schubgliederband (Audi Sechszylindermodelle) |
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Navigationssystem, Satelliten-Navigationssystem |
Ein satelliten- und computergestütztes
Elektroniksystem, mit dem, anhand von GPS-Daten und einer elektronischen
Straßenkarte, der exakte Standort eines Fahrzeugs ermittelt wird und eine
Fahrtroute errechnet werden kann. Es ermittelt die jeweils günstigste Route
und lenkt den Fahrer automatisch zum eingegebenen Ziel. |
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Neuwagenanschlußgarantie |
Neuwagenanschlußgarantie, die nach Ablauf
der Werksgarantie zusätzlich für 12 oder 24 Monate bestellt werden
kann. Diese Garantieverlängerung muß bei Kauf des Neufahrzeugs
abgeschlossen bzw. bestellt werden. |
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Null-Inspektion |
Unter Null-Inspektion versteht man beim
Neufahrzeug die Basis-Inspektion vor der Fahrzeuglieferung. Hier werden
verschiedene Flüssigkeitsstände (Öl, Wasser, Bremsen, etc.)
kontrolliert, Radmuttern festgezogen und Transportsperren freigeschaltet.
Die Null-Inspektion unterscheidet sich von Hersteller zu Hersteller und
wird in der Regel vom Vertragshändler durchgeführt. |
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Oktanzahl |
Die Oktanzahl ist die Kennzahl für die Klopffestigkeit
und wird in stationären Einzylindermotoren mit veränderlichem
Dichtungsverhältnis gemessen. Die Oktanzahl eines Benzins kann durch
Zusatz von Antiklopfmitteln erhöht werden. |
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Pick-up |
Fahrerhaus als Aufbau, dahinter offene Ladefläche |
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Pumpe-Düse (VW) |
Der 1,9-Liter-Vierzylindermotor ist ein Turbodiesel
mit direkter Kraftstoff-Einspritzung und baut auf dem bisherigen TDI auf.
Eine wesentliche Neuerung ist jedoch die Art, wie der Dieselkraftstoff eingespritzt
wird. Auf jedem Zylinder sitzt in unmittelbarer Nähe des Einlassventils
eine Einheit aus einer Pumpe und einer Düse; die Ingenieure nennen diese
Einheit simpel „Pumpe-Düse". Mit diesem System erreicht Volkswagen als weltweit
erster Hersteller einen Einspritzdruck von über 2000 bar. Und je höher der
Einspritzdruck ist, desto mehr Kraftstoff kann in kurzer Zeit möglichst
fein zerstäubt und in den Zylinder geleitet werden. |
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Radiovorbereitung nach ISO |
Ein Radiovorbereitung beinhaltet die
Fahrzeugvorbereitung für den Radioeinbau mit Lautsprechern (i.d.R.
in den Türen), Antenne und entsprechender Verkabelung. Bei Japanischen
und Koreanischen Herstellern beschränkt sich die Radiovorbereitung
zumeist auf die Lautsprecher und eine Antenne. Die Verkabelung nach ISO-Norm
sowie der Einbaurahmen gehören oft nicht zur werkseitigen Radiovorbereitung
und müssen meistens kostenpflichtig beim Händler bestellt werden. |
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Radstand, langer |
Der Radstand ist der Abstand zwischen Vorder- und
Hinterachse, gemessen jeweils im Radmittelpunkt. Ein relativ langer Radstand
bietet bessere Platzverhältnisse im Innenraum eines Fahrzeugs, schafft kurze
Karosserieüberhänge, verbessert den Geradeauslauf und verringert die Nickschwingungen
der Karosserie. Da die Federung bei längeren Radständen besser abgestimmt
werden kann, steigt der Fahrkomfort. Kürzere Radstände erhöhen allerdings
die Wendigkeit eines Fahrzeugs und führen deshalb zum Teil zu besserer Beherrschbarkeit
und besserem Kurvenverhalten. |
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Rückfahrkamera |
Zusatzausrüstung für moderne Navigationssysteme
und Fahrzeuge mit eingebautem Bildschirm. Preiswerte Alternative zu der
sog. Park Distance Control (PDC) oder Parktronic, die primär über
akustische Signale warnt. Die Rückfahrkamera ist eine effiziente visuelle
Hilfe, z.B. zum Erkennen kleiner Kinder und tiefliegender Hindernisse. Die
Rückfahrkamera befindet sich am Heck (z.B. im Stossfänger) eines
Fahrzeugs und bildet die Rücksicht vom Fahrzeug auf einem Bildschirm
im Cockpit des Fahrzeugs ab. In der Regel werden Rückfahrkameras in
Verbindung mit Navigationssystemen verwendet. Die Rückfahrkamera ist
eine interessante Alternative zur Echolot Abstandsmessung, sog. Parktronic
Systemen. |
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Regensensor |
Der Regensensor variiert das Wischer-Intervall
je nach Regenintensität. Sensoren erkennen den Grad der Windschutzscheibenbenetzung
und regulieren den Einsatz der Scheibenwischer automatisch. |
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Scheibenbremse |
Bereits 1902 entwickelte Frederick Lancaster die
Scheibenbremsen. Ihr Durchbruch kam allerdings erst zu Beginn der sechziger
Jahre. Wurden sie zunächst nur auf der Vorderachse eingesetzt, so gibt es
mittlerweile auch in den unteren Preisklassen Autos mit vier Scheibenbremsen.
Vor allem für PS-starke Modelle werden zur besseren Wärmeabfuhr innenbelüftete
und gelochte Scheiben installiert. |
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Service Center |
Service Zentrale, wo die Neufahrzeuge vor Auslieferung eine sog. Null-Inspektion mit
Fahrzeugaufbereitung erhalten. Hier findet auch die Lagerung und anschließende
Fahrzeugauslieferung statt. |
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Servolenkung |
Mit Servolenkung bezeichnet man die heute auch schon
in vielen Kleinwagen erhältliche Lenkkraftunterstützung. Dabei liefert
die Servo-Pumpe über eine Hydraulikleitung den nötigen Öldruck. Diesen reguliert
ein Steuerventil entsprechend der Lenkrad-Drehbewegung. Mit dem eingesteuerten
Druck wird der Lenkzylinder beaufschlagt, der ihn in eine auf die Zahnstange
wirkende Hilfskraft umwandelt. Diese unterstützt die vom Fahrer ausgeübte
Lenkkraft. Eine komfortable Weiterentwicklung der Servolenkung ist die Servotronic. |
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Servotronic |
Geschwindigkeitsabhängige Servolenkung.
Mit der servotronic bietet Audi zusätzlich eine geschwindigkeitsabhängige
Regelung der Servolenkung, die zu mehr Komfort führt. Bei niedrigen Geschwindigkeiten
– etwa beim Rangieren – ist die Servo-Unterstützung am größten. Der Wagen
lässt sich dadurch sehr leicht handhaben. Bei höheren Geschwindigkeiten
wird die Servo-Unterstützung mit Hilfe der Elektronik mehr und mehr zurückgenommen.
Damit kann der Fahrer den Wagen bei hohem Tempo noch exakter und zielgenauer
steuern als mit der normalen Servolenkung. |
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Side-Bag, Side-Airbag |
Airbag für Insassenschutz bei Seiten-Crashs. Sitzt
in den Türen, in den Seitenteilen oder im Sitz. Verlangt aber durch extrem
kurze Zeitspanne zwischen Unfallerkennung und Aufblaszeit einen hohen Entwicklungsaufwand. |
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Standheizung |
Eine Standheizung erhitzt motorunabhängig den fahrzeugeigenen
Wasserkreislauf. Die Wärme, die dabei entsteht, wird direkt in den Wageninnenraum
geleitet. Und gleichzeitig wird der Motor vorgewärmt. |
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Tageszulassung |
Es ist ein gängiger Vorgang, daß Fahrzeughersteller
und -importeure von Markenfahrzeugen vor allem im Ausland bestimmte Fahrzeugmodelle
in größeren Stückzahlen zumeist gegen Monatsende für einen Tag bei der Straßenverkehrsbehörde
registrieren oder jemanden damit beauftragen, um bestimmte Effekte in der
amtlichen Zulassungsstatistik herbeizuführen. Diese Fahrzeuge mit "Tageszulassung"
sind faktisch Neufahrzeuge mit 0 KM Laufleistung. |
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Tempomat |
Geschwindigkeitsregelanlage, hält die einmal
eingestellte Geschwindigkeit automatisch bis zum nächsten Bremsvorgang. |
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Tipptronic |
Lastschaltgetriebe mit der Möglichkeit automatisch
oder manuell zu schalten |
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Trommelbremse |
Das Prinzip entwickelte Wilhelm Maybach bereits
1899. Er bremste mit einem Band, das er von außen über eine Trommel legte.
Seit 1902 gibt es die von Louis Renault erstmals gebaute Innenbackenbremse.
Das Hauptproblem der Trommelbremse ist Wärme, die bei scharfem Bremsen schneller
entsteht, als sie abgeführt werden kann. Trommelbremsen finden sich heute
noch an der Hinterachse. Sie lässt sich einfach mit einer mechanischen Feststellbremse
kombinieren. |
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Van, Hochdachkombi |
Ein Van oder Hochdachkombi ist die Variante eines Kombis mit großer Innenraumhöhe
(Dachhöhe üblicherweise 1,6–1,9 m). Im allgemeinen umfasst dieser Begriff
viele Fahrzeugtypen, wie Krankenwagen, Kastenwagen, Transporter und normale
Pkw mit höherem Innenraum. Im speziellen wird die Bezeichnung Van oder
Hochdachkombi in Europa von der Automobilpresse für die Fahrzeugklasse
verwendet, die 1996 durch den Citroën Berlingo geschaffen wurde.
Bei einer der Kompaktklasse entsprechenden Grundfläche haben Hochdachkombis
eine Höhe von 1,8–1,9 m und eine Innenhöhe von etwa 1,2 m. Weitere Gemeinsamkeiten
sind ein oder zwei Schiebetüren für die hinteren Passagiere und eine senkrechte
Heckklappe oder Hecktüren. Hochdachkombis gibt es als Pkw-Version und
als Kastenwagen zum Beispiel mit reduzierter Ausstattung, verlängerter
Karosserie oder erhöhter Zuladung. Vertreter: Citroën Berlingo (baugleich:
Peugeot Partner), Fiat Doblo, Ford Tourneo, KIA Carnival, Mercedes Vaneo,
Opel Combo Tour, Renault Kangoo (baugleich: Nissan Kubistar), VW Touran,
VW Caddy |
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Versicherungs-Doppelkarte |
Die Versicherungsdoppelkarte ist nicht mehr gebräuchlich.
Sie gab früher Aufschluss darüber, bei welcher Versicherung ein Kraftfahrzeug
haftpflichtversichert war. Ohne diese Karte konnte keine Zulassung erfolgen
(BRD). Sie wurde abgelöst durch die neue Versicherungsbestätigung.
Mit Doppelkarten ist seit dem 1 Juni 2003 keine Zulassung mehr möglich. |
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Versicherungsbestätigung |
Die Versicherungsbestätigungen sind der Nachfolger
der sog. "Doppelkarten". Die neuen Bestätigungen sind jetzt
nur noch einfach, nicht mehr doppelt, und werden vom Straßenverkehrsamt
den Versicherhungen online mitgeteilt. |
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Window-Bag (Mercedes) |
Airbag für Insassenschutz bei Seiten-Crashs. Sitzt
in den Türen, in den Seitenteilen oder im Sitz. Verlangt aber durch extrem
kurze Zeitspanne zwischen Unfallerkennung und Aufblaszeit einen hohen Entwicklungsaufwand.
Speziell bei Mercedes. |
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Xenon-Licht |
Beim Xenon-Licht erzeugt ein Lichtbogen anstelle
einer Glühwendel ein intensives Licht. Dies bedeutet eine wesentlich hellere
Ausleuchtung des Seiten- und Vorfelds. Das Xenon-Licht für die Abblendscheinwerfer
verfügt über eine höhere Lebensdauer als konventionelle Lichtsysteme. |
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Zentralverriegelung |
Die Zentralverriegelung öffnet und
schließt Türen sowie Gepäckraum und Tankklappe durch einen zentralen Impuls,
der in der Regel vom Schloß der Fahrertür kommt. Beim Abschließen
werden alle Türverriegelungsknöpfe versenkt. Werden bei einem Unfall Airbags
ausgelöst, entriegeln sich bei vielen Fahrzeugen alle Türen automatisch.
Verschiedene Hersteller bieten auf Wunsch zusätzliche Sicherheitseinstellungen:
automatische Verriegelung, automatische Gepäckraumverriegelung oder Sicherheitszentralverriegelung.
So werden dann alle Türen und der Gepäckraum automatisch geschlossen, wenn
das Fahrzeug schneller als 10 km/h fährt; der Gepäckraum verriegelt, wenn
mehr als 5 km/h erreicht wurden, und die Sicherheitszentralverriegelung
gibt beim ersten Öffnen nur die Fahrertür frei. Erst beim zweiten Öffnen
entriegeln sich die anderen Türen sowie die Heckklappe. |
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Überführungskosten |
Kosten, die der Fahrzeughersteller dem Vertragshändler
für die Bereitstellung, Transport, Mobilitätsgarantie und logistische
Abwicklung berechnet. Diese Kostenpauschale fällt regelmäßig
für die Abwicklung über den Vertragshändler zusätzlich
zum genannten Endpreis an. Bei Werksabholung (soweit vorgesehen) zahlt der
Kunde in der Regel deutlich reduzierte Gebühren hierfür. Unsere
Preise für private Endverbraucher sind Endpreise incl. dieser Werksüberführungskosten. |
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Abkürzungsverzeichnis |
| 4WD |
Four Wheel Drive |
Four Wheel Drive; Allradantrieb / bei Mercedes "4matic" |
| ABS |
Anti- Blockier- System |
Das Anti-Blockier-System (ABS) verhindert ein Blockieren
der Räder beim Bremsen. Ziel des ABS ist die Aufrechterhaltung der Fahrstabilität
und der Lenkbarkeit unter allen Bremsbedingungen. An jedem Rad befindet
sich ein Drehzahlsensor, der mit dem zentralen Steuergerät des ABS verbunden
ist. Die Drehzahlen der Räder werden ständig untereinander und mit der tatsächlichen
Fahrgeschwindigkeit verglichen. Sinkt die Drehzahl eines Rads überproportional
ab, erkennt die Hydraulik die Blockiergefahr und reduziert sofort den Hydraulikdruck
in der entsprechenden Bremsleitung. |
| ABV |
Automatische Regelung der Bremskraftverteilung |
Automatische Regelung der BremskraftVerteilung wie
EBV |
| ACC |
Active Cruise Control |
Active Cruise Control (ACC) macht aus dem klassischen
Tempomaten ein intelligentes System. Sensoren messen den Abstand zum vorausfahrenden
Fahrzeug und regeln daraufhin automatisch die Geschwindigkeit. Das Fahrzeug
hält den Sicherheitsabstand ein und beschleunigt auch, sobald sich die Distanz
zum vorausfahrenden Auto vergrössert. |
| ADR |
Automatische Distanzregelung (VW) |
Zusammen mit einer Geschwindigkeitsregelanlage (Autopilot,
Tempomat) sorgt ADR dafür, dass der Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden
Fahrzeug eingehalten wird. Diese innovative automatische Distanzregelung
erfasst per Radar den vorausfahrenden Verkehr. |
| ASC |
Automatic Stability Control, Automatische Stabilitätskontrolle |
Automatische Stabilitätskontrolle wie ASR |
| ASD |
Automatisches Sperrdifferenzial |
Das automatische Sperrdifferential verbessert das
Anfahren bei einseitig glatter oder rutschiger Fahrbahn. Da die Sperre beim
Bremsen sofort wieder gelöst wird, bleibt die ABS-Funktion unbeeinträchtigt.
Ein entscheidender Vorteil dieses Systems: ASD schaltet sich bei Bedarf
im richtigen Moment automatisch zu und ab. |
| ASR |
Antriebs-Schlupf-Regelung |
Die Antriebs-Schlupf-Regelung verhindert beim Beschleunigen
ein Durchdrehen der Antriebsräder und seitliches Ausbrechen. Das durchdrehende
Rad wird kurz abgebremst und die Motorleistung gedrosselt. |
| BAS |
Brems-Assistent / Brake Assist |
Das System überwacht ständig die Geschwindigkeit
mit der das Bremspedal betätigt wird. Im Falle einer Notbremssituation baut
es automatisch den maximalen Bremsdruck auf und verkürzt somit den Anhalteweg. |
| CDI, CRDi |
Common Rail Direct Injection |
CDI steht für Common Rail Direct Injection.
Darunter versteht man die Direkteinspritzung des Kraftstoffs in die Zylinder
eines Dieselmotors über eine gemeinsame Leitung. Herkömmliche Hochdruckeinspritzungen
verfügen über getrennte Leitungen zu den einzelnen Zylindern. Dabei muß
die Einspritzpumpe bei jedem Arbeitstakt des Motors den Druck für jeden
Brennraum neu aufbauen. Bei der Common-Rail-Technik wird der Kraftstoffdruck
in einer gemeinsamen Leitung (Common Rail) gespeichert und an die Einspritzdüsen
verteilt. Die elektronische Motorsteuerung regelt den hohen Druck von bis
zu 1350 bar unabhängig von der Einspritzfolge je nach Drehzahl und Last
des Triebwerks. Die Einspritzdüsen sind mit speziellen Magnetventilen ausgestattet
und werden ebenfalls variabel und bedarfsgerecht gesteuert. |
| CO2 |
CO2-Emission |
Kohlendioxid, Kohlenstoffdioxid. Durch die Verbrennung von fossilen Energieträgern
(Erdöl, Erdgas, Kohle) wird CO2 frei. Durch die erhöhte Verwendung solcher
Energieträger in den Industrieländern kommt es zu einem Anstieg des CO2-Gehaltes
in der Atmosphäre (seit Beginn der Industrialisierung von 280 ppm um etwa
ein Drittel auf 384 ppm im Jahr 2004) und damit zu einer zunehmenden Erwärmung
der Erdatmosphäre (Treibhauseffekt, Globale Erwärmung). Eine 2004 veröffentlichte
Untersuchung US-amerikanischer Klimaforscher ergab, dass der CO2-Anteil
in den letzten zehn Jahren immer schneller anwuchs und ein neues Rekordniveau
erreichte.
Seit 01.11.2004 ist der CO2-Emissionswert eines jeden neuen Kraftfahrzeugs
kennzeichnungspflichtig, d.h. der allgemeine Messwert ist in g/km anzugeben. |
| CW |
Luftwiderstandsbeiwert |
Maß für die Windschlüpfrigkeit eines
Körpers: je kleiner der cW-Wert, desto strömungsgünstiger ist ein Fahrzeug;
der Gesamtluftwiderstand errechnet sich allerdings als Produkt aus dem cW-Wert
und der Stirnfläche. |
| D3 |
Abgasnorm für Benzin- und Dieselmotoren |
Abgasnorm für Benzin- und Dieselmotoren. Zur Berechnung
der zu zahlenden Kfz-Steuer wird nach dem neuen Gesetz außer dem hubraum
auch die Schadstoffemission eines Fahrzeuges berücksichtigt. Zur Zeit gibt
es eine Steuerbefreiung für diejenigen Fahrzeuge, die unter die D3-Norm
fallen. |
| D4 |
Abgasnorm für Benzin- und Dieselmotoren |
Derzeit schärfste Abgasnorm für Benzin- und Dieselmotoren
in Deutschland; wird mit Steuerbefreiung von 600,- DM für Benziner und 1.200,-
DM für Diesel belohnt. (siehe auch EURO 4) |
| D-4D (Toyota) |
Direct Injection 4-stroke Diesel |
Direct Injection 4-stroke Diesel: Diesel mit Vierventiltechnik
und Direkteinspritzung - der Dieselkraftstoff wird nicht in einer Vor- und
Wirbelkammer, sondern direkt in den Brennraum gespritzt. |
| DIN |
DIN-Norm |
Das DIN Deutsches Institut für Normung e.V. (Geschäftszeichen
DIN) mit Sitz in Berlin ist die nationale Normungsorganisation in Deutschland.
Der Verein entwickelt in Zusammenarbeit mit Handel, Industrie, Wissenschaft,
Verbrauchern und Behörden technische Standards (Normen) zur Rationalisierung
und Qualitätssicherung. Das DIN vertritt die deutschen Interessen in den
internationalen Normengremien (ISO, IEC, CEN). Durch die Entstehungsweise
der Normen soll sichergestellt werden, dass die Inhalte und Verfahrenstechniken
den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen. |
| DOHC |
Double Overhead Camshaft |
Der Begriff DOHC steht für die Anzahl und die Anordnung
der Nockenwellen im Zylinderkopf eines Verbrennungskraftmotors. Ein DOHC-Motor
besitzt zwei obenliegende Nockenwellen, d.h. eine Einlass- und eine Auslassnockenwelle
sind über den jeweils hängenden Ventilen im Zylinderkopf angeordnet. Der
Antrieb der Nockenwellen kann über Zahnriemen, Zahnkette oder Zahnräder
erfolgen. |
| DSG |
Direktschaltgetriebe (VW) |
Das neu entwickelte automatisierte, sequenzielle
Sechsgang Direktschaltgetriebe optimiert die Kraftübertragung und reduziert
den Verbrauch. Hier kommt leichtes Magnesium für das Gehäuse zum Einsatz.
Alle Zahnräder und Wellen sind hohlgebohrt, die Schrauben aus Titan gefertigt.
Das Gewicht: 23 Kilogramm. Gekoppelt ist das Getriebe mit einem Stopp-Start-System
inklusive Freilauffunktion. Im Schiebebetrieb des Fahrzeugs schaltet sich
der Motor ab; das Fahrzeug rollt, was die Entwickler als Segelphase bezeichnen.
Wird das Magnesium-Gaspedal betätigt, springt er wieder an. |
| EBD |
Electronic Brake Distribution |
Wie EBV; Die elektronische Bremskraftverteilung
verwendet, im Gegensatz zur mechanisch-hydraulischen Bremskraftverteilung,
vorhandene Komponenten des ABS-Systems. Um ein Überbremsen der Hinterräder
zu vermeiden, wird unter Verwendung der Raddrehzahlsensoren über die Modulatoreneinheit
der Bremsdruck an den hinteren Bremsen reduziert. Aufgrund der gespeicherten
Kennwerte wird die EBD bereits vor dem Einsatz des ABS ansprechen. |
| EBV |
Elektronische Bremskraftverteilung |
Regelt die Bremskraft zwischen Vorder- und Hinterachse,
verhindert ein Überbremsen der Hinterachse. |
| ECM |
Engine Control Module |
Die elektronische Motor-Steuereinheit steuert das
Zünd- und Einspritzsystem |
| EDS |
Elektronische Differenzialsperre (Audi und VW) |
Elektronische Differenzialsperre: Dreht ein Rad
beim Anfahren durch, wird es über einen definierten Bremsdruck abgebremst.
Dadurch wir das Antriebsmoment auf das Rad mit der besseren Bodenhaftung
umgeleitet. |
| EDS |
Elektronisches Dieselsystem (Mercedes Benz) |
Elektronisches Dieselsystem |
| EPS |
Electric Power Steering |
Elektrische Servolenkung. Die Lenkkraftunterstützung
erfolgt beim EPS durch einen elektronisch geregelten Elektromotor. Als Eingangsgrössen
für die jeweilige optimale Lenkunterstützung werden vom Steuergerät die
Lenkrichtung, die Lenkgeschwindigkeit und das Lenkmoment verarbeitet. |
| ESD |
Elektronisches Sperrdifferential |
Sperrdifferential mit Bremseneingriff, mit ABS kombiniert,
vgl. auch ASD |
| ESP |
Electronic Stability Program, Elektronisches
Stabilitätsprogramm |
Das ESP verhindert eine Instabilität des Fahrzeuges
bei Kurvenfahrt, die entweder bei unangepaßter Geschwindigkeit, bei unvorhersehbarer
Änderung der Fahrbahnoberfläche (Nässe, Glätte, Verschmutzung) oder bei
einem plötzlich erforderlichen Ausweichmanöver ("Elchtest") eintreten kann.
Dabei spielt es keine Rolle, ob sich die Instabilität durch Untersteuern,
das heißt, wenn das Fahrzeug trotz eingeschlagener Räder zum Kurvenaußenrand
schiebt, oder durch Übersteuern (Ausbrechen des Hecks) äußert. Die Rechnereinheit
des ESP erkennt die Art der Instabilität anhand der von der Sensorik gelieferten
Daten und steuert die Korrektur über den Eingriffe in das Bremssystem und
das Motormanagement. Beim Übersteuern verzögert das ESP das äußere Vorderrad.
Gleichzeitig reduziert das ESP die Motorleistung, bis sich das Fahrzeug
wieder stabilisiert hat. |
| ESR |
Elektronische Schlupf-Reduzierung |
Die Elektronische Schlupf-Reduzierung (ESR) verhindert
durch Regulierung des Drehmoments ein Durchdrehen der Räder beim Anfahren
beziehungsweise Beschleunigen des Fahrzeugs bei rutschigem Untergrund. Das
System tritt bis zu einer Geschwindigkeit von 40 km/h in Aktion. In der
Funktionsweise arbeitet das ESR wie ein "umgekehrtes" ABS. Registriert der
Raddrehzahlsensor das Durchdrehen eines Rades, löst das ESR einen Bremsimpuls
aus. |
| ETC |
Electronic Traction Control, elektronische Transaktionskontrolle |
Die Electronic Traction Control (elektronische Traktionskontrolle)
spricht immer dann an, wenn eines der Antriebsräder durchdreht. Im Gegensatz
zum bisherigen automatischen Sperrdifferential arbeitet ETS in einem größeren
Geschwindigkeitsbereich. Dabei wird das durchdrehende Rad über die Radbremse
gezielt abgebremst und auf diesem Weg das übertragbare Drehmoment am Rad
erhöht. Das System spricht bis 40 km/h an und bleibt beim Beschleunigungsvorgang
bis 80 km/h aktiv. Bei extrem langen Bremseingriffen schaltet sich ETS automatisch
ab, um zu verhindern, dass die Bremse zu heiß wird. |
| EURO 4 |
Abgasnorm für Benzin- und Dieselmotoren |
Abgasnormen sind gesetzliche Regelungen der Europäischen
Union beziehungsweise der Bundesrepublik Deutschland, die die Grenzwerte
der im Abgas enthaltenen Schadstoffe (Schwefeldioxid, Stickoxide, Kohlenwasserstoffe,
Kohlenmonoxid, Kohlendioxid und auch die Partikel bei Diesel) bestimmen.
Für alle Neuzulassungen seit 2001 gilt die Abgasnorm EURO 3. Abgelöst wird
sie 2006 durch die EURO 4-Norm. Fahrzeuge, welche bereits heute die hohen
Ansprüche der deutschen D4-Norm oder der EU 4-Norm der EU erfüllen, erhalten
eine einmalige Steuerförderung von 307 - beim Ottomotor oder 613 - beim
Dieselmotor bei Erstzulassung bis Ende 2004. Halter so genannter 3-Liter-Autos,
wie beispielsweise des Audi 1.2 TDI, deren Kohlendioxidemission 90 g/km
nicht übersteigt, kommen in den Genuss einer zusätzlichen Steuerersparnis
von 511 - (bei Erstzulassung bis Ende 2005). |
| EWS |
Elektronische Wegfahrsperre |
Die elektronische Wegfahrsperre (EWS) sichert das
Fahrzeug auf bislang einmalige Weise: In den mechanischen Schlüssel ist
ein Chip mit elektronischer Codierung integriert. Sie besteht aus einem
fest definierten Personality Code und einem Wechselcode, den die EWS bei
jedem Startvorgang ändert. Beim Einschalten der Zündung liest sie zunächst
den Personality Code und fragt dann nach dem zweiten Code. Werden beide
Antworten akzeptiert, gibt die EWS die DME mit einem ebenfalls codierten
Signal frei. |
| FCKW |
Fluorchlorkohlen-
wasserstoffe |
FCKW steht für Fluorchlorkohlenwasserstoffe. Eine
übergeordnete Bezeichnung für diese Stoffe ist auch Halogenkohlenwasserstoffe.
Die Stoffgruppe der FCKWs, zu der z.B. das Kältemittel R12 gehört, besitzen
sowohl Fluor- als auch ozonschädigende Chloratome im Molekularverband und
werden deshalb auch als vollhalogenierte Kohlenwasserstoffe bezeichnet.
Sie unterliegen der FCKW-Halon-Verbotsverordnung vom 6. Mai 1991, als Ergebnis
des Montrealer Abkommens von 1987 und seiner Folgereferenzen. Ziel ist es,
ein weltweites, stufenweises Verbot bestimmter ozonzerstörender FCKWs umzusetzen.
FCKW-Gase wurden lange Zeit in vielfacher Anwendung genutzt, da sie viele
positive Eigenschaften besitzen. Sie wurden z.B. als Treibgase für Sprayflaschen
und zur Aufschäumung von Isolierstoffen verwendet, die unter anderem auch
für Kühlschränke genutzt wurden. Als Ersatz für das Kältemittel R12 wurde
vom Umweltbundesamt das chlorfreie H-FKW R134a (teilhalogeniertes Kältemittel)
bekannt gegeben. |
|
FIS |
Fahrerinformationssystem (Audi) |
Das Fahrerinformationssystem (FIS) im Kombi-Instrument
ist Anzeige- und Informationszentrum des Fahrzeugs. Es informiert über den
aktuellen Betriebszustand des Wagens. Hierzu gehören beispielsweise die
Meldungen der Auto-Check-Control und – je nach Ausstattung – Radio-, Telefon-,
Telematik - und Navigationsdaten. |
|
FSI |
Fuel Stratified Injection (VW) |
Hinter der Abkürzung FSI verbirgt sich
der Name Fuel Stratified Injection, was die geschichtete Benzin-Direkteinspritzung
von Volkswagen kennzeichnet, die bei diesen von Volkswagen entwickelten
Triebwerken realisiert wird. Gegenüber einem konventionellen Benzinmotor
gleichen Leistungsniveaus kann der FSI einen Verbrauchsvorteil von rund
30 Prozent realisieren. |
| GPS |
Global Positioning System |
Das Global Positioning System (GPS) ist ein satellitengestütztes
Navigationssystem zur weltweiten Positionsbestimmung, das vom United States
Department of Defense (US-Verteidigungsministerium) betrieben wird. GPS
löste das ältere Satellitennavigationssystem Transit der United States Navy
ab. Heutige Fahrzeugnavigationssysteme basieren auf dem GPS-System. Hier
handelt es sich um GPS-Geräte, die mit umfangreicher Landkarten- und Stadtplan-Software
ausgestattet sind. Sie ermöglichen meist akustische Richtungsanweisungen
an den Fahrer, der zu Beginn der Fahrt bloß den Zielort (z.B. Straßenname)
einzugeben braucht. Das europäische Pendant Galileo soll ab 2008 in Betrieb
gehen. |
| HDI |
High Pressure Direct Injection |
Direkt einspritzender Diesel mit Common Rail Technik
von Peugeot und Citroen |
| ISO |
ISO-Norm |
Abkürzung für "International Organization
for Standardization", die internationale Vereinigung der Standardisierungsgremien
von 148 Ländern; die ISO verabschiedet internationale Standards in allen
technischen Bereichen. |
| Isofix |
Isofix |
Die weltweit organisierte Arbeitsgruppe ISO (International
Organisation for Standardisation), die sich aus Kfz-Ingenieuren und Automobilherstellern
sowie Forschern zusammensetzt, entwickelte eine universelle Befestigungsvorrichtung
für Kindersitze mit dem Namen „Isofix“. Dieses genormte System ermöglicht
eine sichere und leicht zu handhabende Befestigung des Kindersitzes und
verringert somit das Risiko, daß Kinder bei einem Unfall verletzt werden.
Durch Isofix wird ein lästiges Einfädeln des Dreipunktgurtes überflüssig,
da der Sitz starr mit der Karosserie verbunden wird. |
| LPG |
Liquified Petroleum Gas (Flüssiggas, Autogas) |
Alternativtreibstoff zum konventionellen Benzinkraftstoff.
Das Fahrzeug mit Ottomotor wird durch Flüssiggas (LPG, Autogas) betrieben.
Bei einer Umrüstung auf Flüssiggasbetrieb (Autogas) erhält
das Fahrzeug einen Flüssiggastank (65 L), einen Verdampfer, die Steuerelektronik,
ein Absperrventil und eine Gas-Einspritzdüse. Damit stets eine Rückstandsfreie
Verbindung möglich ist, wird mit der Steuerelektronik jederzeit die Gasmenge
an die Motordrehzahl und den Lastzustand des Motors angepasst. |
| MID |
Multi Informations Display. |
Das Multi Informations Display (MID) gibt dem Fahrer
wichtige Hinweise über den technischen Zustand des Fahrzeuges. Das bedeutet
ein Plus an Sicherheit und Zuverlässigkeit. So zeigt z.B. die Check-Control
fehlerhafte Funktionen an. Die Informationen des auf Wunsch erhältlichen
Bordcomputers werden ebenfalls angezeigt. |
| MJ |
Modelljahr |
Das Modelljahr bezeichnet die Modellreihe eines
Fahrzeugs. Sie wird zumeist unterjährig gewechselt, also bevor das
neue Kalenderjahr gleicher Modelljahr-Bezeichnung begonnen hat. Für
die Zuordnung von Modelldetails ist daher nicht das Baujahr oder die Erstzulassung
eines Neufahrzeugs entscheidend, sondern das Modelljahr. |
| MP3 |
MP3 Player |
Moving Picture Experts Group Audio Layer 3 - Komprimierungsverfahren
für Audio-Dateien. Nicht hörbare Signalanteile und mehrfach vorkommende
Sequenzen werden nur einmal gespeichert. Das Speicher- und Sendeformat für
Audiodaten erlaubt - je nach gewählter Kompression - eine Verringerung der
Tondaten um den Faktor vier bis zehn. Mit MP3 komprimierte Musikstücke lassen
sich ohne hörbaren Qualitätsverlust via Internet austauschen. |
| MPI |
Multi Point Injection |
Bei der Multi-Point-Einspritzung wird im Gegensatz
zur Dual-Point-Einspritzung für jeden Zylinder ein Einspritzventil verwendet
(PGM-FI); siehe auch MPFI |
| MSR |
Motor Schleppmoment Regelung |
Die Motor-Schleppmoment-Regelung (Abkürzung: MSR)
verhindert ein Rutschen der Antriebsräder auf glatter Fahrbahn, wenn der
Fahrer den Fuß zu schnell vom Gas nimmt. Das Steuergerät des Motors erhöht
dann kurzfristig die Motordrehzahl, so dass die Räder wieder entsprechend
der Fahrzeuggeschwindigkeit drehen und das Fahrzeug lenkfähig bleibt. MSR
arbeitet über den gesamten Drehzahlbereich des Motors. |
| PA |
Park Assist |
Elektronische Einparkhilfe, siehe auch "PTS". |
| PDC |
Park Distance Control |
Sensoren messen den Abstand zum festen Hindernis
und melden akustisch die sich verringernde Distanz ins Cockpit. Siehe auch
Erläuterung zu "PTS". |
| PDE |
Pumpe-Düse-Einheit |
Einspritzpumpe und -düse bilden eine Einheit für
jeden Motorzylinder. Durch den Wegfall der Leitungen sind extrem hohe Einspritzdrücke
bis 2.000 bar möglich. Hoher Druck und elektronische Kennfeldregelung ermöglichen
eine äußerst präzise Verbrennung und damit geringe Schadstoffe- und Geräuschemissionen. |
| PRS |
Programmiertes Rückhaltesystem (Renault) |
Reduziert die Sicherheitsgurtspannung und verringert
so Oberkörperverletzungen. |
| PTS |
Parktronic System |
Das Parktronic System (PTS) arbeitet nach dem Prinzip
des Echolots. In einem elektronischem Steuergerät wird mit Hilfe von Ultraschallsignalen,
die an einem Hindernis reflektieren, der Abstand zwischen Fahrzeug und Hindernis
gemessen. Die Ultraschall-Einparkhilfe mit sechs Sensoren im vorderen und
vier im hinteren Stoßfänger unterstützt bei Fahrmanövern auf engem Raum
bis zu einer Geschwindigkeit von 10 km/h. |
| QMS |
Quality Maintainance System |
Die Qualitäts-Wartung beschreibt die regelmäßige
Wartung des Fahrzeuges zur Sicherstellung der Zuverlässigkeit und Haltbarkeit
des Fahrzeuges. Die Qualitäts-Wartung beinhaltet unter anderem den Zeitpunkt
und den Umfang der Wartungsarbeiten. Grundlage für die Qualitätswartung
ist das Serviceheft mit seinen Wartungs-Checklisten sowie die Werkstattliteratur
und das erforderliche Spezialwerkzeug. |
| ROZ |
Research Oktan Zahl |
Gibt die Klopffestigkeit von Otto-Kraftstoff an;
z. B.: Superbenzin 95 Oz (Europa), siehe auch MOZ. Die Oktanzahl ist dabei
die Kennzahl für die Klopffestigkeit und wird in stationären Einzylindermotoren
mit veränderlichem Dichtungsverhältnis gemessen. Die Oktanzahl
eines Benzins kann durch Zusatz von Antiklopfmitteln erhöht werden.
Die Oktanzahl von Flüssiggas liegt in der Regel deutlich über
100. |
| SRS |
Supplemental Resraint System |
Zusätzliches Rückhalte-System, besser bekannt unter
der Bezeichnung "Airbag". Zumeist wird diese Abkürzung in
Fahrzeugen verwendet, um die Position des Airbags anzuzeigen. |
|
SUV |
Sport Utility Vehicle |
Komfortgeländewagen, wie z.B. KIA Sorento,
Mercedes M-Klasse, VW Touareg, BMW X3 und X5, etc. |
| TDI |
Diesel mit Direkteinspritzung |
Diesel mit Direkteinspritzung, Turbodiesel mit Pumpe-Düse-Einheit,
vornehmlich in VW-Konzern (CDI bei Mercedes mit Common Rail-Direkteinspritzung) |
| VDA-Norm |
VDA-Norm |
Das Fassungsvermögen des Gepäckraums wird nach DIN-ISO
3832 oder nach der gebräuchlicheren VDA-Norm gemessen (VDA: Verband der
Automobilindustrie e.V.). Basis für die Errechnung ist das VDA-Modul, ein
Quader mit den Kantenlängen 200 x 100 x 50 Millimeter und einem Volumen
von einem Kubikdezimeter. |
Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
Dieses Lexikon erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. (c) C. Jörg Metzner, Köln
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